Eine internationale
Koalition aufbauen
Ing. C. Olivetti & Co. SpA und Cellular Communications
International Inc.
Ausländische Investoren überfluteten 1990
Italien, als die Regierung zum ersten Mal plante, eine
landesweite Mobilfunklizenz im Wert von Zehn Billionen
Dollar anzubieten. Die Konkurrenz war hart. Die meisten
ausländischen Firmen suchten in einem ersten Schritt
nach einer Partnerschaft mit ansässigen Firmen,
um örtliches Markt- und Fachwissen zu erwerben
und um örtliche politische Bedenken zu verringern.
Sequent Gründer Thomas Tesluk, dann ein Investment
Banker in Milan, verhandelte ein Abkommen zwischen dem
italienischen Computerhersteller-Giganten Olivetti und
seinem Kunden, den in den USA ansässigen Mobilfunkanbieter
Cellular Communications International. In weniger als
einen Monat hatte Tesluk seinen Plan für die zukünftige
Zusammenarbeit und die Basis für ein mehr detailliertes
Projektübereinkommen aufgestellt, das kurz darauf
folgte.
In den folgenden Jahren hatte Tesluk als CCII’s
Ansprechperson in Europa gedient und war somit die notwendige
Brücke zwischen den beiden Firmen. Er hat auch
dabei geholfen, weitere Partner in die Koalition einzubringen,
wie zum Beispiel Telia aus Schweden und Bell Atlantic
aus den USA.
Tesluk war auch an der Entwicklung des Geschäftsplanes
für den Mobilfunk der Koalition beteiligt und arbeitete
mit der italienischen Regierung. Die Koalition etablierte
Omnitel SpA, welches die zweite Lizenz 1994 erwarb.
CCII und sein 14-prozentiger Anteil an Omnitel wurden
ein paar Jahre später von Mannesmann und Olivetti
für mehr als $2 Billionen aufgekauft.
|